Erkundung der demnächst vereinigten Gemeinde

Am 16. März luden die vier Frauenhilfen Lünen-Süd, Gahmen, Horstmar und Niederaden zu einer Rundfahrt durch die zukünftige vereinigte Kirchengemeinde "Horstmar-Preußen" ein. 83 Frauen meldeten sich zu dieser Tour an, um das neue Gemeindegebiet und die Gotteshäuser kennen zulernen.
Ein großer Doppeldeckerbus holte die Frauen aus ihren Bezirken ab, zuerst ging es zur Christuskirche Horstmar, hier erzählte Pfarrerin Heike Scherer etwas über die Entstehungsgeschichte der Gemeinde Horstmar und wies auf die Besonderheiten der Christuskirche hin. Auch der Stiftungswein, dessen Erlös für die Renovierung der Christuskirche gedacht ist, stand
natürlich bereit.
Weiter ging es dann über Beckinghausen nach Niederaden, vorbei am ehemaligen Gemeindehaus und dem evanglischen Kindergarten "Arche". Durch die enge Questraße fuhr der Doppeldeckerbus dann vorbei am Bürgehaus Horstmar, in dem sich früher die Gemeindegruppen trafen, bevor 1953 das Gemeindehaus eingeweiht wurde.
Da sowohl die Kirchengemeinde Horstmar als auch die Kirchengemeinde Preußen ihre Wurzeln in der Kirchengemeinde Derne haben, ging die Reise über Derne nach Gahmen weiter. Im Gahmener Gemeindezentrum wartete Pfarrer Volker Jeck und die Mitarbeiterinnen des Gebrauchtkleiderverkaufs auf die Reisegruppe. Die Frauen erfuhren etwas über das geplante Projekt "Soziale Stadt", bewunderten das große Angebot an gut erhaltenen Kleidungsstücken und besichtigten die Räume des Jugendcafes. Die Gahmener Mundharmonikagruppe spielte zum Abschluss Volkslieder und trug zur guten Stimmung bei.
Die nächste Station war Lünen-Süd. Hier empfingen die Lünen-Süder Bezirksfrauen ihre Fraucnhilfsschestern erst einmal mit Kaffee und Kuchen. Pfarrerin Andrea Ohm hatte bereits im Bus über die Geschichte der Kirchengemeinde Preußen und über das Paul-Gerhardt-Haus erzählt.
Zum Abschluss sammelten sich alle in der Kirche, in der es das ungewöhnliche Altarkreuz zu bewundern gibt, dass aus Namibia stammt. Natürlich lag auch die ursprüngliche Altarbibel mit der handschriftlichen Widmung von Kaiserin Auguste Viktoria auf dem Altar.
Mit einer Andacht über den Paulusvers: "Nun seid ihr nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Bürger und Gottes Hausgenossen..." schloss der interessante Nachmittag ab. "Die anderen" ein bisschen näher kennenlernen, sich nicht wie Fremde oder Gäste fühlen müssen, im Gotteshaus der anderen Gemeinden, dazu sollte der Ausflug beitragen und das ist auch gelungen.
"Das habe ich ja noch gar nicht gewusst", da war ich ja noch nie...", hieß es." Oft kennt man seine nächste Umgebung am wenigsten, aber das hat sich ja nun geändert und die Neugier aufeinander ist auch noch gewachsen.
Andrea Ohm

 

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